"Mein erstes Rendevous mit HKIT®"

Mein erstes Rendevouz mit HKiT®
Vom ersten Kennenlernen bis zur großen LiebeHKiT®

Viele neue Geschichten und Erfahrungsberichte mit und über die HKIT® finden sich auf dem aktuellen Blog der Heilenden Kräfte im Tanz®: www.ressourcetanz.wordpress.com

Dem Aufruf von G.F., einen Text über das erste Rendevouz mit den HKiT® zu schreiben, sind nach dem ersten Anfangszögern nun doch einige Tänzerinnen gefolgt. Welche Geschichte gefällt Euch am besten? Hier könnt Ihr bis einfach abstimmen! Und die beiden Geschichten mit den meisten Stimmen gewinnen je ein Spiel, gestiftet von Erika Werda.

TEXT Nr.1: Drei kleine Zeilen, Barbara Martini, Frühjahr 07

Tanztherapeutin HKiT® in eigener Praxis

Drei kleine Zeilen im KGS-Heft Hamburg Januar 1995 waren es, die meinem Leben eine entscheidende Wendung geben sollten. Unter der Rubrik Tanzen in den Kleinanzeigen stand: Aus dem Bauch Tanzen ein Wochenende, März 2005, in Königshorst,Wendland Anmeldung Gabriele Fischer Institut.

Die Anzeige rief mich, ich fuhr ins Wendland. Meine Erfahrungen genau weiß ich nicht mehr, ich wusste nur nach diesem Wochenende: An der einjährigen Ausbildung (Jahres-gruppe) bei G.F. muss ich teilnehmen. Drei Wochen später sollte sie beginnen. Ich ahnte, dass mir großer Ärger seitens meines Schulleiters bevorstand, dennoch..... ich folgte mir... und meinem Herzenswunsch und tanzte lernend Jahr für Jahr emsig bei G. F.
Jetzt 2007 arbeite ich glücklich in eigener Praxis HKiT® in Neu Wulmstorf und lerne und wachse immer noch weiter bei und mit G.F. und mit vielen Menschen in der Gemeinschaft HKiT® in ein glückliches, erfülltes und gesegnetes Menschenleben. .

Dank sei dir! Barbara.

Ich lebe so viel Glücklichsein in allem Unglück um mich herum, es ist so tröstlich ein wenig berühren zu dürfen, weil ich selbst mich immer wieder von dir berühren lasse. Ich habe gefunden was ich suchte!

Hier kommen Sie direkt zur Homepage von Barbara Martini

 

TEXT Nr.2: Die Anfänge, Regina Tschritter, Juli 2007

Tanztherapeutin HKiT® 

1994, so lange ist es schon her. Ich habe damals in der Psychiatrie gearbeitet und war auf der Suche nach einer therapeutischen Zusatzausbildung um Handwerkszeug für die Arbeit zu haben aber auch um etwas für mich zu tun. .

Der andere Beweggrund war: ich war schon jahrelang begeisterte Bauchtänzerin, merkte aber, dass es dort nicht weiterging und etwas fehlte und ich wollte mehr über Tanz lernen. Deswegen sollte die Ausbildung unbedingt etwas mit Tanz / Bewegung zu tun haben.

Beim Suchen entdeckte ich eine Anzeige in einer Zeitschrift: „Biodynamische Tanztherapie, offenes Wochenende”, mit einem Foto von G.F. auf dem sie zufrieden lächelt. Und weiter im Ausschreibungstext: „Ich wende mich an jene, die Tanz als Erlebnis für sich selbst entdecken und Interesse daran haben Biodynamische Tanztherapie in ihre Arbeit zu integrieren.” .

Das ist es, dachte ich und so war es auch, das Wochenende hat mich überzeugt, die Ausbildung zu beginnen. .

Wenn ich heute so darüber nachdenke und in meinen Körper spüre, was es denn nun war, was mich angesprochen hat? .

Ich sehe noch heute den Raum in Rolfsen, G.F. und eine Gruppe von Frauen. Gabrieles Art mit Menschen umzugehen, sanft aber bestimmt mit sehr viel Offenheit, Verbundenheit mit ihrem Körper und mit dem Herzen dabei, da kam bei mir die Neugier und der Wunsch mehr über diese Art des Tanzes zu lernen. Zu tanzen von Innen nach Außen, ganz ausgefüllt mit Bewegung und mit der Erlaubnis mich auszuprobieren. Einmal nicht darauf achten, wie ich aussehe. Keine Spiegel, darüber war ich sehr froh. .

Zum ersten Mal hörte ich vom freien Bewegungsimpuls, Basisbewegungen, Basic Touch, Knochenmassage, Osmotischer Druck, Orixàs, nachspüren, Aatini, Micromovements, Tanz mit den Energien der Jahreszeiten, Geburtstanz, Klangwesen, Polyrhythmen, Tai Chi Massage (die eigentlich keine ist), Heilungsräume, Heilkünste, Heimat im Körper, über den Körper die Seele heilen, Tanz in der Natur, aus dem Bauch tanzen, Tiertanz und die andere Wirklichkeit. .

Aber das, was mich am meisten angesprochen hat, für mich das absolute Highlight war, ist die Begegnung mit der anderen Wirklichkeit, die Verbindung von Tanz und Spiritualität und die Option, dass über den Tanz, die Verbindung, Heilung alter Wunden möglich ist. Noch heute erinnere ich mich daran, wie aufgeregt ich war bei meiner ersten Reise in die an-dere Wirklichkeit. .

Ich bin ja eine die mitschreibt und sammelt. Ich finde das klasse, da kann ich immer wieder blättern und dann zeigt sich die ganze Fülle dieser Art des Tanzes. Viele Jahre und vielfältige Tänze, Bewegungen, Begegnungen, Erfahrungen später, hat der Tanz nicht an Faszination verloren, es gibt weiterhin viel zu entdecken, zu erforschen und zu erleben. .

Mir ist aufgefallen, dass diese Tanzarbeit eine Verbundenheit schafft die hält. Selbst nach längeren Pausen ist es möglich wieder einzusteigen und es fühlt sich vertraut an. Es ist so schön eine Wegbegleiterin wie Gabriele zu haben, denn mit Verbündeten in dieser Welt lässt es sich leichter leben. Und ich bin dankbar dafür, dass Gabriele so viele Räume geöffnet, so viele Wege erkundet hat und wie wunderbar, dass sie dieses Wissen teilt und weitergibt. .

TEXT Nr.3: Das ist es was ich brauche, Susanne Wüst-Bauer, Sommer 07

Tanzpädagogin HKiT® und Tanztherapeutin HKiT®

Liebe Gabriele, gerne berichte ich Dir wie ich zu den HKiT®gekommen bin. Ich war damals sehr schaffig, sehr am Machen und hatte schon meinen burn-out und meine Angstat-tacken hinter mir. Ich suchte etwas, was mir innere Entspannung bringen sollte und ging jahre lang zu einem Yoga-Kurs. Die Leiterin dort war eine der ersten Yogalehrerinnen in Aschaffenburg. Eine sehr erfahrene Frau. Zu der Kurszeit gehörte eine halbe Stunde Meditation. Jedes Mal vor der Meditation wurde ich schon unruhig. Sobald es in die “Ruhe” ging, fing bei mir die Unruhe an. Wie soll ich so lange still stitzen. Ich soll doch entspannen, schöne Bilder und Erlebnisse haben. Eine Freundin sagte: “Hab Geduld das kommt. Probiere es mir Schäfchen zählen, Mandra singen etc.” .

Ich wusste plötzlich, dass ich eine Meditationsform in Bewegung brauchte.
In einem Urlaub probierte ich Tai Chi. - Das ist viel zu kompliziert - jetzt soviel Zeit zu investieren um gewisse Bewegungsabläufe zu verinnerlichen war nicht meins. Nein - was ich suche muss freiheitlich sein. Ich fragte viele - So was gibt es nicht, war die Antwort. An einem Sonntag war ich im Seligenstädter Klostergarten - ein Café, welches von Behinderten geführt wird, ist angeschlossen. Am Eingang lagen Flyer - ich stöberte. FRAUEN - KÖRPER- TANZ - mit Interesse nahm ich den Text in mich auf. Das probiere ich...............
Für mich ging mit dieser Begebenheit ein langer Weg des Suchens und des Ausprobierens zuende. Ein  Abendkurs bei Christiane Betz.  Es lagen Bücher über die HEILENDEN KRÄFTE IM TANZ® aus. Ich habe nicht in eines reingeguckt um meinen Kopf wieder zu füllen mit Informationen und vielleicht zu verwirren, nein diesmal wusste ich:.
Ich spürte es: Das ist es was ich brauche. Ich liess mir vom Institut ein Programm schicken und verfolgte das Angebot,
denn ich wollte nicht alleine gehen. Ich hatte Angst. Was passisert, was kommt auf mich zu welche Menschen gehen dahin.
Fest stand das Institut ist in der Lüneburger Heide, also in der Nähe von Ahrensburg. Der Heimat meiner Freundin Annette.
Ich versuchte meine Freundin Annette zu überzeugen mit mir einen Kurs zu besuchen. Mit dem Angebot Wasser konnte ich Annette begeistern. Wir nahmen an einer Fortbildung der Tänzerinnen teil. Die Tage waren Wasser kombiniert mit Maskentanz.
Das Wasser - das Kursangebot in der Wiese sitzend - für mich eine andere neue Welt. .

Ich wusste ich bin richtig und voller Neugierde wurde der nächste Workshop gebucht. Die Ausbildung zur Pädagogin absolviert und jetzt bin ich fast fertige Tanztherapeutin. Ich bin sehr dankbar, dass mir dieser Flyer in die Hände gefallen ist und dass Annette mich begleitet hat. Ich bin dankbar für die liebevolle Begleitung ohne Wertung die ich hier gefun-den habe. Ein Ort auf der Welt, wo ich so sein durfte wie ich bin und mit allem da sein durfte, was gerade für mich ansteht. Ich bin dankbar, dass ich mich mit allen Facetten kennen gelernt habe. Meine Werte - meine Schwächen - Ich wünsche mir, dass noch viele Menschen diesen Weg zu dieser wundervollen Arbeit finden werden - denn
es würde das Zusammenleben auf dieser Welt verändert. .

Liebe Gabriele - vielen Dank Von Herzen Deine Susanne.

TEXT Nr. 5:  Mein Weg zu den HKiT®, Wiebke Martini, Sommer 07

Tanzpädagogin HKiT® und Tanztherapeutin HKiT® in eigener Praxis

In der letzten Web-Dance hat Barbara Martini, meine Mutter, ihren Weg zu den HKiT® dargestellt. Wahrscheinlich werden nun die meisten Leser denken: „Na klar, dann hat sie ihrer Tochter davon erzählt und die fand’s auch toll.” Aber so einfach war es nicht (wie es im Leben ja immer nicht so einfach ist) und da ich auch in den Ausbildungsgruppen immer wieder von anderen Frauen gehört habe, wie schön sie es fänden, wenn ihre Töchter in die Arbeit kämen, fand ich es Wert, meinen Weg zu den HKiT® an dieser Stelle darzustellen. .

Wie beschrieben, kam meine Mutter 1995 zu Gabriele Fischer in die Arbeit und begann kurz darauf in ihrer Begeisterung ihren Töchter zu jeder Gelegenheit die Möglichkeiten und Vorzüge dieser Arbeit zu schildern, in der Hoffnung, uns auch dafür zu begeistern. Da wir allerdings nur miterlebten, wie schlecht es ihr durch die dort ausgelösten Prozesse ging und Beckenkreisen generell einfach nur peinlich fanden, waren wir äußerst skeptisch und gingen in Distanz zu den von ihr propagierten Ideen. .

Silvester 1997/1998 (ich war damals 18 Jahre alt) taten wir ihr schließlich den Gefallen und begleiteten sie nach Königshorst zum Orixà-Fest, was allerdings sowohl meiner Schwester als auch mir noch heute in eher schlechter Erinnerung ist: Es wimmelte von Leu-ten, die sich verrückt verkleidet hatten und komische Tänze aufführten, denen wir entweder nichts abgewinnen konnten oder die uns Angst bereiteten. Einzig der für Yemanya aufge-baute Altar gefiel mir… (Heute weiß ich warum!) .

Während für mich das Thema HKiT® nach diesem Event endgültig ad acta gelegt war, ließ meine Mutter in ihrer stierischen Natur nicht locker und pries weiterhin die Qualitäten der HKiT®. .

Nachdem sich meine Schwester im folgenden Sommer für ein Jahr nach England auf-machte, war ich allein Ziel ihrer Überzeugungsversuche, gegen die ich mich jedoch weiterhin standhaft zur Wehr setzte. Dabei wäre es wahrscheinlich auch geblieben, hätte ich meine Mutter nicht am Telefon zu einer Freundin sagen hören: „….tja, Wiebke ist noch nicht so weit. Die lässt sich noch nicht auf die Arbeit ein…” Diese Aussage ärgerte mich dermaßen, da es das typische ‚Totschlag-Argument’ meiner Mutter ist (denn wie beweise ich jemandem, dass ich sehr wohl soweit bin, mir die Sache nur nicht gefällt??), dass ich beschloss, die ein-zige Möglichkeit zu ergreifen, die mir blieb und die Flucht nach vorne zu starten: Ich meldete mich für die Einsteigerinnen-Tage in Schloss Krähberg bei Elke Wagner an, fest entschlossen, meiner Mutter ein für alle Mal zu beweisen, dass IHRE Arbeit nicht MEINE Arbeit sei und ich meinen eigenen Weg schon finden würde….

Den fand ich dann auch und zu meiner großen Überraschung begann er am ersten Abend im Schloss Krähberg im Odenwald. .

TEXT Nr .6:  Wie ich die HKiT® kennenlernte: Von der Einen zu der Anderen, Miranda Welter, Oktober 07

Tanzpädagogin®, Tanztherapeutin HKiT® in eigener Praxis

Bei mir ging das wie das verspielte Flattern des Schmetterlings von Blümchen zu Blümchen, den süßen Nektar naschen, aufnehmen, weitertragen den Pollen, fruchtbar machen… Und weshalb alle Umwege das Leben richtig spannend machen….auch deshalb muss ich etwas weit ausholen.

Als ich dann in Australien lebte, suchte ich Kontakte in der alternativen Tanzszene, und da hörte ich, dass der Begründer der Methode, Steve Paxton himself, für eine Woche nach Sydney kam. Es war für mich ein Must, nach Sydney zu fahren, und in seinem Workshop mitzumachen, eine ganze Woche lang, im Dezember 1984. Ich fuhr also von Brisbane nach Sydney mit dem Bus. Im Tragetuch mein einjähriger Sohn, für den ich vor Ort Betreuung fand. Während der Tage mit Steve Paxton lernte ich viele Tänzerinnen kennen, unter an-derem entdeckte ich dort in Sydney auch den Bauchtanz! .

Und so hörte ich dann von Anna Halprin, ihren Heilungstänzen und Tanzritualen. Leider konnte ich mir in dieser Zeit mit 2 kleinen Kindern keine Reise nach San Franzisko erlauben, jedoch blieb dieser Gedanke in meinem Bauch und Herzen bis auf Weiteres gespeichert. Jahre später, ich war schon wieder nach Luxemburg zurück gewandert, besuchte ich im Früh-jahr 1995 am Bodensee meine deutsche Freundin Michaela, (Assistentin von Janet Goodrich, Übersetzerin) die ich aus Australien kannte und die mich beim Besser Sehen begleitet hatte, auch eine Zurück-Kehrerin. .

Da ich immer neugierig bin, was eine neue Stadt mir zu bieten hat, durchblätterte ich den Kulturkalender für die Zeit meines Besuches. Und siehe da, es gab im Sommer in Winterthur ein Treffen mit SchülerInnen von Anna Halprin für ein “Circle the Earth” Event, eine ganze Woche. Ich konnte mich von Kind und Kegel befreien und machte mit. Es gab noch mehrere längere Workshops mit Anna Halprin selbst, unter anderem in Freiburg, jeweils Herbst 1995 und 1996 und dann, in 1997, schwanger mit dem 4. Kind, unternahm ich die Reise nach San Franzisko, für 3 Wochen Tanz im Mountain Home Studio und als Vorbereitung auf das Os-terfest “Circle the Earth” auf Mount Tamalpa. .

Bei einem Tanzseminar in Freiburg ist es dann passiert: Beim gemütlichen Abendessen in der Pizzeria erzählt eine Frau (G.v.P) von dem Gabriele Fischer Institut, von der Kugel im Becken, usw. Sie hat nicht viel erzählt, aber es hat bei mir sofort geklickt: Das war’s! Das war, was ich brauchte, suchte, hier in Europa, in meiner Nähe, fassbar, gleichwertig, ebenbür-tig mit Anna Halprin (oder noch besser). .

Ich nahm bald nach San Franzisko Kontakt auf mit Elke Wagner, aber erst 3 Jahre später (2000) konnte ich, als mein Sohn abgestillt war, mich auf die Reise machen nach HKiT®, und fing sofort mit der tanztherapeutischen Ausbildung und der Pädagogik an. Eine neue, span-nende, glückliche Zeit nahm ihren Lauf. .

Ein Schritt, der mir noch immer und immer wieder richtig erscheint. Seither begleiten mich die HKiT® in meinem persönlichen Leben und in meinem Beruf. Besonders die war-men, innigen Beziehungen unter den Frauen wirken heilend und vermitteln Verbundenheit und Geborgenheit. Miranda Welter, Oktober 2007.

TEXT Nr.7: Mein erstes Rendezvous und meine tiefe Liebe zu den HKiT®, Ilona Ördög, Dezember 07

Tanzpädagogin®, Tanztherapeutin HKiT® in eigener Praxis

Liebe Gabriele,

durch Zufall(?) habe ich vor kurzem deine Webdance 13 gelesen und das hat bei mir den Impuls ausgelöst, dir jetzt doch endlich mal zu schreiben. Ich hatte dies schon so oft im Kopf, die Zeilen formuliert und es dann doch wieder verworfen.

Ich schreibe dir jetzt nicht, um noch an dem Wettbewerb teilzunehmen, sondern weil es mir schon lange ein tief gehegtes Anliegen ist.

Gehört habe ich von dir bereits lange bevor ich dich selbst kennen gelernt habe, von einer Freundin, die bei dir die ersten Tanzschritte in der Grube Louise gewagt hat und da kribbelte es bereits bei mir. Dann im April 1995 war es endlich soweit, durch gute Fügungen durfte ich die HKIT® nun selbst erleben.

Nachdem ich meine Kinder gut untergebracht hatte, machte ich mich etwas aufgeregt und unsicher auf den Weg. Mit der Frage im Bauch, was würde mich wohl erwarten? Aber meine Unsicherheit löste sich sehr schnell, durch die netten Menschen die auch an diesem Seminar teilnahmen, auf.

Es war für mich ein wunderschönes Wochenende, es hat mir gut getan, mit mir selbst zu sein, mich zu erfahren, in mich selbst hineinzutauchen und auch ganz bewusst mein Umfeld wahrzunehmen. Besonders schön habe ich damals die Arbeit im Garten empfunden, ich liebe die Natur und es war etwas ganz Besonderes, die Kräfte draußen zu erahnen und zu spüren.

Ein besonderer Höhepunkt dieses Wochenendes war der Frühlingstanz, mit der Unterstützung aller Frauen mitten im Kreis zu stampfen und zu tanzen, die Energie aufsteigen zu fühlen. Dann als ich dachte, jetzt ist meine Kraft erschöpft, noch mal einen Energieanstieg zu erfahren, um dann ein Ziel anzupeilen und einen Pfeil abzuschießen. Eigentlich völlig erschöpft wieder in den Außenkreis mit den Frauen verschmelzend, um neue Kraft zu schöpfen, spürte ich wie wir auch der Frau Kraft gaben, die nun in der Kreismitte tanzte. Vielleicht war mir vorher gar nicht klar, wie viel Energie auch in mir selbst steckt, jetzt konnte ich es klar und deutlich spüren. Das Wochenende war unbeschreiblich und ein sehr nachhaltiges Erlebnis. Voller Kraft und neuer Ideen fuhr ich wieder nach Hause, mit tiefer Dankbarkeit in meinem Herzen, so etwas Schönes erleben zu dürfen.

Nun war es passiert, ich wollte weiter tanzen und weiter lernen. In meiner Jugend habe ich viel für mich selbst getanzt, heimlich, ohne dass es jemand mitbekam, es hat mir Spaß gemacht und ich hatte viele Träume, in denen ich tanzte. Später habe ich mich auch in „Gesellschaft” getraut zu tanzen, aber um mich wirklich gut zu fühlen, musste ich versuchen, mich innerlich von meiner Umwelt abzutrennen, also sozusagen für mich alleine sein.

Was mich bei deiner Arbeit besonders fasziniert hat, war der geschützte Raum, in den ich als Frau eintreten durfte. Zu erfahren, dass es so wichtig ist auf sich selbst zu hören, in sich hinein zu horchen, sich zu nichts zu zwingen, sondern zu spüren, zu erfühlen was für mich selbst richtig und wichtig ist und dabei das Gefühl und die Gewissheit zu haben: Ja es ist in Ordnung, so wie ich bin.

Ziemlich direkt nach diesem Wochenende trennte ich mich von meinem damaligen Ehemann und zog nach Langenfeld. Mich begleitete die wieder „neu“ entdeckte Liebe zum Tanzen und das Bedürfnis, damit weiter zu machen. Es folgte ein Wochenende im Königshorst „Einführung in die biodynamische Tanztherapie”. Auch dieses Wochenende ist mir noch in vielen Einzelheiten präsent, hier durfte ich die tiefgehende therapeutische Arbeit der HKIT® am eigenen Körper erfahren. Dies war für mich zunächst ein ganz schöner Schock, jedoch auch sehr heilsam und bestärkte mein Bedürfnis mit HKIT® weiter zu tanzen.

Nach meinem ersten Wochenende in der Tanzheimat in Inzmühlen bei Elke war für mich klar, dass ich die Ausbildung machen wollte.
Dies ist ein Wunsch, der mich über die Jahre begleitet hat, doch durch meine Scheidung und einen Haufen Schulden, hatte ich nie das Geld dazu mir diesen Wunsch zu erfüllen. Ich versuchte es auch über das Arbeitsamt, Elke war mir mit vielen Tipps behilflich. Doch leider kam nie der rettende Durchbruch.

Also habe ich meinen Traum irgendwann vergraben. „Ist ja doch nie möglich“, sagte ich mir. „Hör auf zu Träumen, das schaffst du sowieso nicht!“ Und so rutschte dieser Traum immer tiefer und tiefer. Zwischendurch traute er sich noch mal sich zu zeigen, um dann gleich wieder von mir in die Verbannung geschickt zu werden. Und so igelte er sich ein und dachte, dann geh ich halt und zog fort, um einen tiefen, tiefen Schlaf abzuhalten .... nach langer, langer Zeit rührte sich etwas in mir, da war etwas, was sich bewegen wollte, was nicht einfach vergessen werden wollte.

Dann plötzlich klopfte der Traum wieder an. Ich liege im Bett und die Füße wollen sich bewegen, Hey wach auf! Ich sitze im Auto, mein Becken fängt an zu wippen. Alle meine Zellen schreien danach: Bitte liebe Ilona, beweg dich doch, du hast lange genug geschlafen! Wir wollen, dass du dich bewegst, dass du weiter machst, wir können hier nicht endlos schlafen! Los lass uns tanzen!

Wach auf! Mit aller sich bietender Kraft ist mein Traum wieder da und ich weiß, ich werde diesen Traum jetzt festhalten, ihn umsorgen und liebkosen, ihn behüten und beschützen. Es ist der kostbarste Traum den ich jemals hatte! Jetzt habe ich den Glauben und das Vertrauen, dass dieser Traum Wirklichkeit wird. Wenn nicht heute, dann vielleicht morgen. Ich habe alle Zeit der Welt und so werde ich versuchen, meine Arbeit mit den HKIT® weiter wachsen zu lassen, im Kippen, im Wiegen, in die Bewegung zu gehen, auch für mich allein, bis mein Traum mich verbindet mit vielen anderen Frauen im Tanz und Wirklichkeit im Werden entsteht. So beginne ich jetzt meinen Traum zu leben.

Ich bin einer Liebe verfallen, die mich vor vielen, vielen Jahren berührt hat, mein Herz bewegt hat und die ich nie wieder loslassen möchte. Eine Liebe die mich tief mit den HKIT® verbindet.

Kurz nach meinem erneuten Erwachen habe ich deine Webdance gelesen, auf der Suche nach Verbindungen, Fäden, die mich zu HKIT® führen. Und so musste ich diesen Faden aufnehmen, um ihn weiter zu spinnen.

TEXT Nr.8: Am Anfang war der Schmerz, gepaart mit Tränen und Erschöpfung, Erika Werda, Dezember 07

Tanzpädagogin HKiT®

Wie kam ich zu HKiT®?

Es ging nichts mehr im Dezember 1999. Mein Körper war ein einziger Schmerz, mein rechter Arm ließ sich kaum noch bewegen, alles fiel mir aus der Hand; obwohl in den Monaten davor Massagen für Linderung sorgen sollten. Das Weihnachtsgeschäft stand vor der Tür und das hieß noch mehr arbeiten.

Ein Gedanke blitzte in mir auf, Hilfe bekommen zu können: Andrea Gladrow, sie kannte ich von ihren Einkäufen in unsererm Laden - mir bekannt als Krankengymnastin. Ich hoffte so sehr, dass sie auch dismal zum Einkaufen käme. Und sie kam. Ich bat um einen Termin in ihrer Praxis. Es passte alles und ich durfte zu ihr kommen. Nach der zweiten Behandlung gab sie mir die Adresse von Barbara Martini. Ja, was fang ich an mit meinem „Vaterthema”. - Hallo, ich hatte keine Ahnung, nur so viel: es ging mir nur schlecht! Am 19. Januarr 2000 fing ich an, bei Barbara Martini zu arbeiten. Ich ließ mich auf das Abenteuer „Erika Werda” ein. In den Einzelstsunden immer wieder die Frage von mir: „Wann bin ich durch, wann bin ich fertig?” Das erste Jahr jede Woche Therapie und immer wieder Freude und Dankbarkeit über die Unterstützung. Die Neugierde trieb mich weiter.

Gabriele Fischer, Elke Wagner und Stefka Weiland und viele Frauen aus der Tanzheimat machten mir mit ihrer Kraft und Stärke Beklemmungen. Wie gehe ich damit um. Aber ich habe eine wundervollte Therapeutin - Begleiterin.

Die Jahre von 2000 bis heute haben mir mit HKiT® in dem ganzen Leid so viel Freude beschert, dass ich glücklich und dankbar bin, Euch alle kennen zu dürfen. Durch Euch und Eure Unterstützung darf ich heute selbst mit Menschen arbeiten. Es ist ein beglückendes Gefühl. Meine Neugierde war und ist mein Antrieb.