Das Ausbildungsinstitut HKIT für Tanztherapie und Tanzpädagogik

Das Tanztherapie und Tanzpädagogik Ausbildungsinstitut wurde 1986 von Gabriele Fischer gegründet, als Ort der Begegnung mit Tanz als heilender und transformierender Kunst. Elke Wagner leitet die Ausbildungen seit 1997. Die tanzpädagogische und tanztherapeutische Methode HEILENDE KRÄFTE IM TANZ® öffnet Räume für Heilungswege, um sich und anderen die Ressource Tanz zu erschließen. Nähe zu Dir selbst, Gemeinschaft, Spiritualität, Geborgenheit, Lebensfreude, Kreativität, Glück. Sich anbinden an die universelle Bewegung des Lebens, HEILENDE KRÄFTE IM TANZ®.

Die Ausbildungen zur Tanzpädagogin und Tanztherapeutin sind in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg als Bildungsurlaub anerkannt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Förderung über die Ausbildungen, über die wir Sie gerne beraten. Sie erreichen Elke Wagner persönlich am Besten montags und dienstags von 10 - 12 Uhr unter 05198-9811104.

Seit fast 30 Jahren schaffen sich Frauen mit den Ausbildungen HKIT® ein Standbein, mit dem sie den Tanz in ihren, beruflichen Arbeitsfelder in der Schule, im Kindergarten, im Pflegeheim, in der Rehaklinik, als Psychotherapeutin, in der Erwachsenenbildung, im Hospiz, in der Traumatherapie, als Hebamme ... integrieren können. Die Ausbildungen sind für Menschen aus sozialen, pädagogischen, therapeutischen und künstlerischen Berufen konzipiert sowie für alle, die sich beruflich in Richtung Tanz weiterbilden wollen.

Gabriele Fischer, die Begründerin der Tanzpädagogik und Tanztherapie HKIT® erzählt über Entwicklung von HKIT®: Die Wurzeln unserer tänzerischen und tanztherapeutischen Methode liegen in der Entdeckung der Basics, sagt G.F.. Diese Entdeckung hat natürlich ihre Geschichte: „Ich habe ja Bauchtanz gelernt und getanzt. Ich habe nach den Wirkungen der Beckenbewegungen geforscht, die ja unterschiedlich von Tänzerin zu Tänzerin ausfielen, bei der einen Tränen, bei der anderen Glückseligkeit, wie konnte das angehen?

 

Auf meiner Forschungsreise gelangte ich zu Felicitas Goodman. Ihre Zugänge zu Körperhaltungen steinzeitlicher Statuetten über die andere Wirklichkeit mit Hilfe von Rasselrhythmen haben mir sehr geholfen zu verstehen, dass Haltungen und Bewegungen energetisch geladen sind und Türen in verschiedene Körperwirklichkeiten öffnen können.

Die andere Antwort gab mir Gerda Boyesen, die als Psychotherapeutin mit der dem Körper innewohnenden Lebensenergie arbeitete. Wurden Blockaden im Körper durch Massage oder Gespräch gelöst, zeigte sich dies häufig in Bewegungen des Beckens, wie ich sie aus dem Bauchtanz kannte: den späteren BASICS der HKIT®. Bewegungsmuster, wie sie sowohl bei Menschen, Tieren aber auch bei Pflanzen, beim Wasser, in der Luft ... vorkommen.

Also musste die Lebensenergie gekoppelt sein mit den Basics. Gerda Boyesen schrieb den Hin-und-Her-Bewegungen das Gefühl Lust zu. Also den Bewegungen, die der der Schlange gleichen. Nach meinen Erfahrungen könnte ich aber auch die Hoch-und-Runter oder die Vor-und-Zurück-Bewegungen als lustvolle Bewegungen bezeichnen. Gleichzeitig sind es auch Bewegungen der Trauer, des Schmerzes, der Klage, nicht nur in unserer Kultur.

Auch da war wieder ein tanztherapeutischer Schlüssel für mich. Energie ist nicht gut oder schlecht, nicht Lust oder Unlust, das hat mit unserer Interpretation zu tun und mit dem, worfür wir sie gebrauchen. Die Lebensenergie drückt sich in Bewegungen aus, den Basics Hin-und-Her, Vor-und-Zurück und dem Kreis. Diese BASICS sind mächtige Helfer im Heilungsprozess. Sie sind sozusagen die Ressource des Körpers, auf die der Heilungsprozess zurückgreift. Es ist dazu nicht unbedingt notwendig, dass diese Bewegungen im Voraus gelernt worden sind. Sie sind im Körper angelegt und warten nur darauf, „wachgeküsst“ zu werden und begleiten uns auf Schritt und Tritt, so wir sie nicht abblocken.

Tanz ist eine Sprache ohne Worte. Wir entschlüsseln, wenn wir mit unserem Körper in einen tänzerischen Dialog treten, so manche Botschaft aus unserer Vergangenheit und damit manches Handeln in der Gegenwart, das in der Vergangenheit seine Wurzeln hat. Bewegungen, die nicht ausgeführt werden konnten, können im Gewebe tänzerisch erlöst werden. HEILENDE KRÄFTE IM TANZ® lädt ein, eine nicht zu Ende geführte Bewegung zu Ende zu führen: die große Welle im Körper, die eine traumatische Geburt auflöst; die Arme, die den Weg in eine Umarmung finden und die Einsamkeit des kleinen Kindes erlösen; die Stimme, die sich nach Jahrzehnten endlich erhebt und die inneren Fesseln schmelzen lässt. Das zu Ende führen einer Bewegung ist ein Zeichen dafür, dass das Trauma ein Ende gefunden hat. Das ist mir wichtig: Heilungswege im Tanz.“