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DVD AATINI Film, Heilungstanzritual HKiT®
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11. - 13. Juni 2010, Rom
Freundinnen und Freunde HKiT® reisen im Juni 2010 nach Rom
Reiseausschreibung
Unsere Reise zum Phaeno Gebäude von Zaha Hadid Ende letzten Jahres ist der Auslöser für die Reise zu dem erst neulich eröffneten Gebäude von Zaha Hadid in Rom. TänzerInnen wie Architektinnen bewegt der Raum, in dem sie sich aufhalten, damit meine ich sowohl den Innenraum als auch den Außenraum. Dieses konnten wir im Phaeno bei der Führung von Herrn Bode mit allen Sinnen wahrnehmen. Ein Gebäude von Zaha Hadid ist wie ein Tanz und gleichzeitig lädt es zum Tanz ein.
Sasha Walz & Friends haben im vergangenen November das Museum für moderne Kunst in Rom, das neueste Werk von Zaha Hadid, nach fünf Jahren Bauzeit zur Eröffnung in einen Tanzsaal verwandelt. Wir wollen uns auf dieser Tanzstudienreise das neueste Werk von Zaha Hadid, als Tänzerinnen auf einem Kurztripp nach Rom, für uns erobern und uns an den Räumen dieser Stararchitektin erfreuen. Es ist mir eine besondere Freude zu sehen, wie in dieser Männerdomäne eine Frau unbeirrbar ihren Weg geht, sich nicht selbst verrät und ein Werk schafft, das mathematischer und weiblicher nicht sein kann.
Eine Stadführung und ein römischer Restaurantbesuch, ein bisschen shopping in der heiligen Stadt und wer will, kann um eine Audienz beim Papst nachfragen. Diese Reise dient als Vorbereitung auf unser Raum-Tanz-Erleben in Katowice im September 2010 und es eröffnet gleichermaßen die Türen in das nächste große Tanzprojekt, das vor der Türe steht und soviel sei schon einmal verraten, es wird den schönen Namen DELTA tragen und uns in Kontakt mit dem Fließen der Flüsse und ihrer Begegnungen mit den Meeren bringen. Dieses Projekt startet mit der Dancing Dialogue® Klasse im Frühling 2011.
Bittet googelt unter Zaha Hadid Rome, die Berichte und Bilder zur Eröffnung des Museums sind die beste Werbung für die Studientanzreise.
Eine Veranstaltung der FREUNDE und FREUNDINNEN HKiT®.

Hier die Eckdaten:
Termin 11.-13. Juni 2010
Abflug HH 13.10 Uhr
Rückflug Rom 20 Uhr
Hotel Exquilino DZ für 2 Nächte 578 Euro
Hotel Prime Villa Patrizi 662 Euro
Reisebüro Thomas Cook, Tel.: 05193-2850
martina.kruse@tc-rb.de
Ich schlage Euch vor, mit Eurem örtlichen Reisebüro oder mit Frau Kruse Eure Reise zu planen und wir treffen uns dann in Rom, entweder im selben Hotel oder aber spätestens am 11. Juni im Museum bei Zaha Hadid. Ich versuche, eine Architekturführung für uns zu organisieren, das hat sich in Wolfsburg sehr bewährt. Wir freuen uns auf viele römische HKiT®lerinnen. G.F.


7. - 12. September 2010, Urach und Blaubeuren. Schwäbische Alb
Höhle und Wasser
Tanzstudienreise mit Elke Wagner 
Tanzstudienreise ins Dreaming der jungen Donau, zu altsteinzeitlichen JägerInnen und SammlerInnen, zur Venus vom Hohlen Fels und die wohltuende Wärme des Thermalwassers aus den Tiefen des Jurameeres, in dem sich vor 195 Millionen Jahren die Dinos und Ammoniten getummelt haben.
Extrainfo hier als PDF


30. Januar - 13. Februar 2011 (Verlängerung möglich)
Jemanja Assesu - Große DELTA Studientanzreise nach Brasilien 2011
Wir reisen auf den Spuren von Jemanja, der Königin der Meere, nach Brasilien und erleben dort am 2. Februar zusammen mit vielen Menschen das blumenreiche Fest der Fischer zu Ehren der großen Göttin am Strand von Salavador de Bahia. Trommeln, Tänze und Reinigungsrituale erwarten Euch am Strand. Bevorzugte Farben weiß und blau. Die Bewegungen von Jemanja werden uns auf unserer Reise begleiten. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Landeshauptstadt reisen wir weiter übers Meer und Inselarchipel im Atlantischen Ozean.

Körperwarmes Wasser lädt uns zu ungewöhnlich vielfältigen Wassererfahrungen ein. Da ist die Ozeanküste mit Meter hohen Wellen, ein Paradies für fortgeschrittene Surfer und nicht weit weg davon entfernt, können wir das sanfte Fließen im Mündungsdelta des Uno mit seinen Mangrovenwäldern und Kranichen am eigenen Leib erfahren, dort, wo sich Salz- und Süßwasser hin und her bewegen. Gegenüber, auf der anderen Seite des Deltas besuchen wir Candomblè Heilerinnen, um in grüne Reinigungsbäder zu steigen. In einem Meeting People Projekt treffen wir auf Menschen, die auf der Insel geboren sind und trommeln mit Ihnen zusammen die Rythmen der Orixa unter fachkundiger Anleitung.

Auf der Atlantik zugewandten Seite der Insel, dort wo die Korallenriffe das wilde Meer zurückhalten, tummeln sich vor unseren Augen bunte Fische, ein Paradies zum Schnorcheln. Warme natürliche Badebecken laden an diesem Strand zur Wasserarbeit HKiT® ein. Ein Hochgenuss, in der freien Natur dem eigenen Bewegungsimpuls im Wasser folgen zu können. Regelmäßig gerät mir das Bad im Ozean zum Tiertanz. Viele kleine mir unbekannte Wassertiere laden mich zum Tanz ein. Seeigel und vor allem die großen bahianischen Kaurimuscheln locken zum Sammeln am Strand, auch wenn sich zu Hause noch so viele Muscheln stapeln, diese hier sah die Welt noch nicht. Ein Stückchen weiter werden die Strände menschenleer wie am Anfang der Welt. Wale ziehen hier im Oktober vorbei, kleine Schildkröten schlüpfen im Februar aus ihren Eiern und im Gegensatz zu Australien gibt es hier keine Krokodile, die das Baden verhindern.

Also rein ins Nass und das ohne Kälteschock. In Brasilien können wir im körperwarmen Wasser des Atlantischen Ozeans die Erfahrungen des Strömens und Loslassens sammeln, die wir in Deutschland nur annähernd aus warmen Thermalbädern kennen. Was den Thermen fehlt, ist die natürliche Wasserbewegung, das ist es, worin wir hier auf Thinare baden können.

Ziel dieser Reise sind tiefgreifende Körpererfahrungen zum Thema DELTA mit den unterschiedlichsten Qualitäten von Bewegungen in Innen- und Außenräumen, angefangen vom Bad unter dem Wasserfall inmitten der Insel bis hinaus aufs offenen Meer, im Zeichen der Göttin Oxum und Jemanja.

Lust auf meer? Gerne könnt Ihr mit uns kommen. Bitte meldet Euch so schnell wie möglich, für diese außergewöhnliche Reise an, damit wir planen können und sich Eure Flugpreise nicht unnötig erhöhen.

Reisekosten ca. 2.700 Euro
Honorar 1.000 Euro
Wir bieten im Anschluß an die Gruppenreise Einzelarbeit an.

Reiseleitung: G.F.
Reiseorganiosation: Stefka Weiland
Anmeldung: Institut HKiT® Elke Wagner

Weitere Deltareisen sind in Vorbereitung z. B. zum Weichseldreaming nach Danzig oder nach Maningrida, Kakadu Nationalpark, Australien.

 
Rarrk
Sprengelmuseum Hannover
Tanz der Dancing Dialogue® Compagnie Leitung G.F im Sprengelmuseum Hannover.
Im Sprengelmuseum Hannover lief bis zum 5. Juni 2006 die Ausstellung „Rarrk“, die eine Sammlung von Rindenbildern des bekannten Aborigine Künstlers John Mawurndjul zeigte. Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Tinguely Museum in Basel entstand, zeigt eine Retrospektive des Künstlers von seinen Anfängen in den 80iger Jahren bis heute. „Rarrk“ ist das ursprüngliche Wort für die Schraffierung, eine traditionelle und zeremonielle Technik der Körperbemalung bei den Aborigine in Arnhemland, die John Mawurndjul weiterentwickelt hat und die seinen persönlichen Stil prägt.

Hinter der in verschiedenen Ockertönen, Weiß und Schwarz bemalten Oberfläche seiner Rindenbilder verbirgt sich das zeremonielle Wissen der Kultur des Künstlers aus Nord-Australien. Am Sonntag, 4. Juni 2006 gab es ein besonderes Event in der Ausstellung in Hannover. 10 Tänzerinnen der Dancing Dialogue® Compagnie, Inzmühlen, Leitung Gabriele Fischer, gaben einzelne Tanzperformances zu den ausgestellten Bildern des Künstlers. Allein oder in kleinen Gruppen von 2 oder 3 Tänzerinnen bewegte sich je eine Tänzerin vor einem ausgewählten Bild. Für 10 - 15 Minuten tanzten die Tänzerinnen in einem bewegenden Dialog. So entstand ein Spannungsfeld zwischen dem Bild und der Tänzerin, und Sichtbares und Unsichtbares konnten im Tanz in Dialog zueinander treten. Beeindruckende Tänze entstanden zwischen den Tanzenden und den ausgestellten Kunstobjekten aus Rinde, bemalt mit den Farben des Landes aus dem der Maler kommt. Das zahlreich erschienene Publikum konnte neue Wege der Kunstbetrachtung erfahren, indem der ganze Körper im Tanz zum wahrnehmenden Sinnesorgan wurde und nicht nur die Augen.
Dancing Dialogue® ist eine Tanzform, die sich mit ungewöhnlichen Kommunikationsformen beschäftigt und hier im Museum forderte der Tanz die Besucher auf, sich durch die Kunst von John Mawurndjul tatsächlich in Bewegung bringen zu lassen und so in einen Dialog mit dem Unsichtbaren einzutreten. Dem Museumsdirektor Prof. Dr. Ulrich Krempel kommt ein besonderes Verdienst zu, weil er diese einmalige Begegnung von Bildern und Tanz ermöglicht hat. GF.