Home  arrow Ausbildung  arrow Coaching
Coaching PDF Drucken E-Mail

Coaching - tanztherapeutische Ausbildung HKiT®
3. Teil - Baustein IV - Leitung Gabriele Fischer

coach.jpg

Coaching HKiT® in der Gruppe folgt als praxisbegleitende Ausbildung der tanztherapeutischen Grundausbildung HKiT®. Der Ausbildungsprozess sieht vor, dass die Teilnehmerinnen während des Coaching tanztherapeutisch mit Einzelnen oder Gruppen arbeiten. Das Coaching bietet hierfür vielfältige Arbeitshilfen, fördert zum einen die persönliche und tänzerische Weiterentwicklung und zum anderen eine Professionalisierung, um einen festen beruflichen Stand als Tanztherapeutin HKiT® zu bekommen. Nach erfolgreichem Abschluss des zweiten Teils der tanztherapeutischen Ausbildung mit einer schriftlichen Abschlussarbeit erhalten die Ausbildungsteilnehmerinnen ein Diplom und werden vom Institut HKiT® berechtigt, den geschützten Namen HEILENDE KRÄFTE IM TANZ® (Gabriele Fischer Methode) für ihre eigene tanztherapeutische Arbeit zu verwenden und als Tanztherapeutinnen HKiT® im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mit HEILENDEN KRÄFTEN IM TANZ® zu arbeiten.

Inhalte des Coaching

Praktischer Teil 
  • Fundamente der Tanztherapie HKiT® und ihr Einsatz im prozesshaften Geschehen von Therapie und Tanz: Freier Bewegungsimpuls, Tanzarchetypen, Basics.
  • Wahrnehmungsschulung für den Tanz mit dem freien Bewegungsimpuls in der tanztherapeutischen Anwendung.
  • Vertiefende Studien zu den Tanzarchetypen und Heilungstanzritualen und ihrem Einsatz in der tanztherapeutischen Praxis.
  • Tanztherapeutische Studien zu den Basics der HKiT®, der Bewegungsentwicklung und möglichen Bewegungsblockaden. Gezieltes Training für die Arbeit mit Einzelklientel.
  • Vertiefende Arbeit zu Körper, Landschaft, Heimat und Dreaming für die tanztherapeutische Praxis mit Einzelnen und Gruppen.
  • Der Tanz der Schamanin. Vertiefende transpersonale Arbeit für die Begleitung tanztherapeutischer Prozesse mit Gruppen und Einzelnen.
  • Bewusstseinserweiternde polysensuelle, multimediale und synästhetische Kommunikationsschulung.
Theoretischer Teil
  • Management, Organisation, Aufbau und Struktur einer eigenen tanztherapeutischen Praxis.
  • Umgang mit Tanz, Bewegung, Kommunikation und Körpersprache in Krisensituationen und in Beratungs- und Coachingsitzungen.
  • Tanztherapeutische Konfliktmediation.
  • HEILENDE KRÄFTE IM TANZ® als familientherapeutischer Ansatz.
  • Die Arbeit mit Symbolen und Träumen in der Tanztherapie HKiT®.
  • Exkurs zu verschiedenen therapeutischen Ansätzen und ihre Bedeutung in der Tanztherapie HKiT®. Einschätzung moderner therapeutischer Strömungen für die tanztherapeutische Praxis.
  • Kunstverständnis und künstlerische Aspekte in der tanztherapeutischen Praxis HKiT®.

Gerda Boyesen

Gabriele Fischer  über die Verbindung mit der  Begründerin  der  Biodynamik

Ich weiß nicht, wie es wird, aber ich weiß, dass es gut wird.

Am 29. Dezember 2005 starb Gerda Boyesen. Gerda Boyesen liebte den Tanz und sie war mir ein wichtiges Vorbild in der Entwicklung der HKiT®.

Die von Gerda Boyesen praktizierte Methode wird für mich am besten ihrer Einstellung zu ihrem Klientel. Da wird nicht bestimmt oder mit Fachwissen Abstand aufgebaut, sondern die Klientin, der Klient, mit ihren Befindlichkeiten und Bedürfnissen, stehen im Mittelpunkt des Geschehens. Der Atem, das Körperempfinden, die Gefühle, die Träume, die Erinnerungen des Klientels sind es, denen die TherapeutIn folgt. Gerda Boyesen sagte: „Gehe mit dem Widerstand.” Der große Erfolg von ihrer Arbeit liegt in diesem bedingungslosen Folgen der Lebensenergie. Die Yin-Ebene im Menschen anzusprechen, das Leben geschehen zu lassen, das war eine ihrer ganz großen Qualtitäten in der Therapie und das gilt es für mich heute nach ihrem Tod weiter zu geben. Nichts manipulieren und diktieren als TherapeutIn, sondern den Fluss des Lebens wieder in Gang bringen, die Blockaden schmelzen zu lassen und dann sich an diesen Fluss zu setzen und ihm wohlwollend zu sehen, wie er fließt, das ist es, was wir als Kind so schmerzlich vermisst haben und was unser Vertrauen ins Leben gestärkt hätte. Gerda Boyesen sagt: „Wir können nicht wissen, wie es gehen wird, aber wir können wissen, dass es gut wird.” Diese Einstellung zum Leben wirkt unserem Sicherheits- und Festhaltedenken entgegen und gibt uns den Freiraum den wir für unsere Entwicklung brauchen.

Flyer 2009 als pdf

Information als pdf: Curriculum 2007/2008 

Flyer 2008 als pdf